Donnerstag, 15. März 2012

Quietsch as Quietsch can

Zeitungen sind toll - so oder so.

(Handy-Fotto (c): Thomas Ottensmann)
Ich muss verrückt sein. Ich habe dem kleinen, schwarzen Wildfang ein Spielzeug gekauft. Nicht irgendeins. Nein, nein. Sondern eins, das quietscht, wenn man drauf rumkaut und auch morgen noch kraftvoll zubeißt. Und erst jetzt, nach etwa zehn Minuten - also ziemlich genau seit dem Zeitpunkt, seit sie das nicht mehr nur unheimlich, sondern sogar unheimlich gut findet - weiß ich, was ich getan habe. Wieso setzt bei vom Alter her gemeinhin ausgewachsenen Menschen eigentlich manchmal die Denkfähigkeit komplett aus? Ich muss verrückt sein.

Mittwoch, 14. März 2012

Jesus, hier ist Nina

Seit Monaten diese Textzeilen im Ohr. Und diese Riffs. Und diese Stimme. Und heute diesen Schatz der späten Siebziger endlich mal wieder aus dem Plattenschrank geborgen. Himmel, was für ein Album!































Sonntag, 11. März 2012

Perfekter Sonntag

Schon schön, so ein Sonntagmorgen. Die Sonne geht gerade auf, der Frühlingshimmel ist rosa durchwirkt und alles ist friedlich. Die Vögel haben Hormone. Das Zwitschern durchdringt auch die beste Doppelverglasung und allüberall sieht man quasi schon durch die noch halb geschlossenen Augen ein zartes blaues Band flattern durch die Lüfte. Die Seele räkelt sich gerade noch ein wenig und möchte sich am liebsten noch mal kurz rumdrehen. Die Gedanken schweifen, versuchen den Tag zu überblicken. Herrlich! Mal nicht volles Programm, dafür kommt lieber Besuch aus der ältesten deutschen Stadt. Inklusive gemeinsamem Rumlungern und
Kleiner Steinbeißer, schwarz. Und
dann dieser Blick. Noch jemand böse?


(Handy-Fotto (c): Thomas Ottensmann)
Geschwätzigkeit im Lieblingscafé, irgendwo nahe Casablanca. Hach! Der perfekte Sonntag. Nur dieses eine Geräusch, das stört.

So ein seltsames Pumpen, Keuchen, hastiges Atmen und dann ein zartes Würgen. Ein kleiner schwarzer Hund ignoriert das plötzlich hellwache menschliche "Neeeeein!" und bricht sehr niedlich auf den gestern noch frisch gestaubsaugten Teppich. Jetzt müsste man eigentlich böse sein, entsetzt, eventuell angeekelt. Aber Hunde haben ja einen, nun ja, dezent anderen Geschmack als Menschen. Und machen einfach selbst wieder alles weg. Nicht direkt porentief rein, aber immerhin die gröbsten Reste. Sogar mit erstaunlich großem, herzhaften Appetit. Diesmal aber nicht. Es bleibt bei einem halbherzigen Versuch. Und einem hilflosen Blick. Der wohl soviel heißt, wie: "Geht nicht. Mensch hilf!"


Als der Mensch sich dann um 6.39 Uhr endlich aus dem Bett bequemt hatte, nicht ohne einen tiefen Seufzer auszustoßen und Wischeimer und Lappen samt Reinigungsmittel zu holen, wurde deutlich, was dem kleinen Welpen so unverdaulich schwer im Magen lag - und was er beim besten Willen jetzt dann doch nicht noch einmal verköstigen wollte: Kieselsteine. Ja, Plural. 17 habe ich gezählt. Hach. Schon schön, so ein Sonntagmorgen.