"Jürgen Klinsmann hat einen Zweijahres-Vertrag. Ich wünsche ihm, dass er ihn auch erfüllt."
Franz Beckenbauer beim Amtsantritt von Jürgen Klinsmann als Trainer des FC Bayern München.
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Freitag, 10. April 2009
Das Orakel aus Giesing
Donnerstag, 9. April 2009
Wette gewonnen
Wie weiland nach der Verpflichtung von Otto Rehhagel als Trainer des FC Bayern München habe ich auch diesmal nach der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann einfach mal wieder spontan gewettet. Darum, dass er das Vertragsende nicht auf der Bayern-Bank erleben wird. Keine Bange, nicht um eine Kiste Veuve Cliquot, sondern lediglich um's Recht. Zugegeben, das habe ich ganz gerne.
Aber dass man dem - im Gegensatz zum Maler und Lackierer aus Essen-Rüttenscheid - durchaus nicht ganz umsympathischen Bäckergesellen aus dem Schwäbischen gleich so viel Ungemach gewünscht hätte, kann ich an dieser Stelle nur dementieren. Eine Beerdigung erster Klasse war die erste Halbzeit in Barcelona. Mit 0:4, das auch leicht und locker ein 0:6 hätte sein können, ging es in die Pause und dass Bayern in der zweiten Halbzeit ein 0:0 hielt, war reine Glücksache, weil Barca gar nicht mehr ernst machte.
Jetzt gilt es zu retten, was überhaupt noch zu retten ist. Aus im DFB-Pokal, Aus in der Champions League, Platz 4 in der Bundesliga. Die einzige Frage, die sich mir nach den gleich zwei Riesenblamagen des Rekordmeisters in nur fünf Tagen stellt, ist nicht, ob Jürgen Klinsmann eine Zukunft in München hat - das dürfte sich seit gestern Abend endgültig erledigt haben. Sondern: Wer kann der Feuerwehrmann für die letzten Wochen der Saison sein?
Peter Neururer ist dummerweise kürzlich in Duisburg untergekommen, Jörg Berger im Ruhestand und Udo Lattek schon lange nicht mehr Herr seiner Sinne. Hm, da fällt mir spontan nur einer ein und das kann eigentlich niemand wollen: die unvermeidliche Lichtgestalt.
Alle Infos zum Spiel gips ausführlich hier.
Zurück in die Zukunft
Ich weiß auch nicht, warum, aber ich bewege mich musikalisch gerade fast ausschließlich in den späten Siebzigern und Achtzigern. Zur Zeit habe ich - aus irgendeinem Grund - Extrabreit* im Ohr. Die habe ich vor gut 30 Jahren für jeweils 5 Mark live im alten Zero gesehen, an zwei aufeinander folgenden Tagen. Da war gerade ihr Erstling, der bescheiden "Ihre größten Erfolge" betitelt war, erschienen. Doch Bescheidenheit war ja nie der charakterischste Wesenszug der Männer aus Hagen, Westfalen. Lass jucken, Kai Havaii:
* Es gibt übrigens auch Neues von Extrabreit: Die Single "Besatzungskind" als Hörprobe.
* Es gibt übrigens auch Neues von Extrabreit: Die Single "Besatzungskind" als Hörprobe.
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