Ja, ich weiß: Mein Berufsstand genießt nicht gerade die höchste Anerkennung in der Liste der Berufe mit dem besten Prestige. Früher, also vor gut zwanzig Jahren, rangierten Journalisten irgendwo zwischen Totengräbern und
Gebrauchtwagenhändlern auf dem achten von zehn möglichen Rängen.
Mag sein, dass sich das heute längst verschoben hat und dass, sagen wir mal, Banker und Börsenmakler sich hinter den braven Totengräbern, die eigentlich Bestatter heißen, einreihen müssen. Aber wir Journalisten werden weiterhin irgendwo am Ende der Skala hocken und uns kopfschüttelnd fragen, wieso wir eigentlich von allen als Lügner, Betrüger, als Heuchler und Zyniker verkannt werden?
Wo doch die Aufnahmeprüfungen an den Kaderschmieden der Journaille so unglaublich schwierig sind. Glaubt Ihr nicht? Na gut, wir spielen - gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung - einfach mal "Wer wird Journalist?" und präsentieren die Fragen, denen sich Günter Jauch einstmals stellen musste, als er damals in den 70er Jahren zur Journalistenschule wollte.
(Foto gefunden auf: sueddeutsche.de/)
Habe mich ohnehin schon immer als Liebhaber verstanden - erst recht, wenn es um meine Muttersprache ging. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat mit seiner aktuellen Ausgabe vom vergangenen Freitag ein feines Spezial-Heft herausgebracht, in der sich alles um Deutsch dreht. Schöne Sache, das - Wort für Wort.(Grafik gefunden auf: sz-magazin.sueddeutsche.de/)
Ihr Lieben: Meine italienische Blondine und ich sind zur Zeit auf Weltreise und deshalb irgendwie recht offline - so wie es in den ganz großen Ferien ja eigentlich auch sein sollte. Bis bald, in alter (ja, leider) Frische.
Ein kleiner Schnappschuss von Vanessa, ähem Alice, aus Umbrien, wo ich mich zur Zeit vom traditionellen Münsteraner Starkregen erhole.(Foto gefunden auf: www.zimbio.com/)